AOIT AI Solutions · Handlungsfähige KI

KI, die nicht nur antwortet, sondern Aufgaben kontrolliert ausführt

KI-Agenten können planen, Werkzeuge nutzen, Zwischenergebnisse prüfen und mehrstufige Aufgaben bearbeiten. Damit aus Autonomie kein unkontrolliertes Risiko wird, begrenzen wir Berechtigungen, Datenzugriffe, Aktionsräume und Laufzeiten. Jede produktive Lösung erhält Protokollierung, Freigabepunkte und klar definierte Abbruchbedingungen.

Sicher orchestrierte KI-Agenten mit Werkzeugzugriff und menschlicher Freigabe

Ihr Ergebnis

Handlungsfähige KI mit klaren Grenzen, nachvollziehbaren Aktionen und menschlicher Verantwortung.

01

Fachassistenten

Rollenbezogene Unterstützung für Service, Vertrieb, Verwaltung, Technik und Wissensarbeit.

02

Agentische Workflows

Mehrstufige Aufgaben mit Planung, Werkzeugnutzung, Zustandsverwaltung und Ergebnisprüfung.

03

Tool Governance

Least-Privilege-Zugriffe, erlaubte Aktionen, Limits und Freigaben pro Werkzeug definieren.

04

Beobachtbarkeit

Prompts, Tool-Aufrufe, Entscheidungen, Kosten und Fehler für den Betrieb nachvollziehbar machen.

AOIT Vorgehensmodell

Kontrolliert vom Anwendungsfall in den Betrieb.

Wir kombinieren Prozessverständnis, IT-Architektur, Sicherheit und Betrieb. Ein klar abgegrenzter Pilot schafft belastbare Erkenntnisse, bevor eine Lösung skaliert wird.

  1. 01Aufgabe und Grenzen definieren
  2. 02Werkzeuge minimal berechtigen
  3. 03Fehlerszenarien testen
  4. 04Überwacht produktiv betreiben

Auftrag & Grenzen

Autonomie entsteht innerhalb eines klar definierten Arbeitsraums.

Ein hilfreicher Agent benötigt mehr als einen guten Systemprompt. Aufgabe, erlaubte Informationsquellen, Werkzeuge, Budgets und Entscheidungen werden technisch begrenzt. So lässt sich nachvollziehen, was der Agent selbstständig erledigen darf und wann ein Mensch übernehmen muss.

Rolle und Erfolgskriterium

Wir formulieren einen engen Auftrag, beispielsweise die Vorbereitung eines Supportfalls oder die Zusammenstellung freigegebener Unterlagen. Das erwartete Ergebnis, zulässige Daten und verbotene Aktionen werden ebenso dokumentiert wie die Bedingungen für Rückfrage, Eskalation oder Abbruch.

Minimale Werkzeugrechte

Lesen, Entwerfen und Ausführen sind getrennte Berechtigungsstufen. Ein Agent, der Informationen recherchiert, benötigt keine Löschrechte; eine vorbereitete Nachricht wird vor dem Versand freigegeben. Technische Identitäten, kurze Tokens und getrennte Umgebungen begrenzen die Folgen eines Fehlers.

Zustand und Gedächtnis

Gesprächsverlauf, Aufgabenzustand und dauerhaftes Gedächtnis werden bewusst voneinander getrennt. Nur erforderliche Informationen werden gespeichert, mit Aufbewahrungsregeln und Zugriffsrechten versehen und bei einem neuen Vorgang nicht unkontrolliert weiterverwendet.

Sicherheitsarchitektur

Jeder Tool-Aufruf wird behandelt wie ein privilegierter Systemzugriff.

Agenten verarbeiten externe Inhalte, treffen Zwischenentscheidungen und können weitere Systeme ansprechen. Dadurch entstehen Risiken durch Prompt Injection, manipulierte Werkzeugausgaben, falsche Planung und unerwartete Aktionsketten.

Eingaben und Ausgaben absichern

Externe Dokumente, Webseiten oder E-Mails gelten als nicht vertrauenswürdig und dürfen Systemregeln nicht verändern. Parameter und Modellausgaben werden gegen erlaubte Formate und Geschäftsregeln validiert, bevor sie an ein Werkzeug oder Zielsystem übergeben werden.

Freigaben nach Auswirkung

Je höher die mögliche Wirkung, desto enger die Kontrolle. Änderungen an Stammdaten, externe Kommunikation, Zahlungen oder administrative Aktionen verlangen explizite Bestätigung. Für ungefährliche Lese- und Entwurfsaufgaben können abgestufte, automatisierte Freigaben sinnvoll sein.

Limits und sichere Beendigung

Maximale Schritte, Laufzeit, Token- und Kostenbudgets, wiederholte Fehler und ungewöhnliche Werkzeugfolgen erhalten harte Grenzen. Ein Agent muss einen Vorgang sauber stoppen, Zwischenergebnisse sichern und an einen Menschen übergeben können, ohne Endlosschleifen zu erzeugen.

Test & Betrieb

Agentenverhalten beobachtbar und reproduzierbar machen.

Da Agenten auf unterschiedliche Situationen reagieren, werden nicht nur Antworten, sondern ganze Ablaufspuren geprüft. Testfälle, Telemetrie und Versionierung zeigen, ob ein Update die Aufgabe weiterhin korrekt, sicher und wirtschaftlich erledigt.

Szenarien statt Einzelprompts

Tests umfassen normale Aufgaben, fehlende Informationen, widersprüchliche Anweisungen, manipulierte Dokumente, Werkzeugfehler und Berechtigungsverstöße. Bewertet werden Ergebnis, Aktionsfolge, Quellen, notwendige Korrekturen und sichere Reaktion auf Unsicherheit.

Durchgängige Protokollierung

Anfrage, Plan, Modellversion, Tool-Aufrufe, Parameter, Freigaben, Laufzeit und Kosten werden mit einer Vorgangskennung verknüpft. Vertrauliche Inhalte werden dabei minimiert oder geschützt, damit Nachvollziehbarkeit nicht zu einer neuen Datenexposition führt.

Betriebs- und Änderungsprozess

Prompts, Werkzeuge und Modelle werden versioniert und kontrolliert freigegeben. Dashboards zeigen Fehler, Abbrüche, ungewöhnliche Aktionen und Kostenentwicklung. Für Störungen stehen Rückfall auf frühere Versionen, Deaktivierung einzelner Werkzeuge und manuelle Bearbeitung bereit.

Internes Wissen in den Prozess einbinden

Wenn Mitarbeitende freigegebene Handbücher, Arbeitsanweisungen oder technische Dokumente benötigen, kann RAG für Unternehmenswissen mit Quellen und Zugriffsrechten den passenden Kontext liefern. Das Pilotprojekt prüft dabei Antwortqualität, Dokumentaktualität und Berechtigungen gemeinsam mit dem Fachbereich.

KI- und IT-Betreuung am Büro / Service Center Nürnberg

Häufige Fragen

Was Unternehmen vor der Umsetzung wissen sollten.

Die Antworten ordnen die wichtigsten technischen und organisatorischen Fragen ein. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach Anwendung, Daten und Betriebsmodell.

Was unterscheidet einen KI-Agenten von einem Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet typischerweise Fragen. Ein Agent kann zusätzlich Schritte planen, Werkzeuge aufrufen, Zustände verwalten und Aktionen in anderen Systemen vorbereiten oder ausführen. Dadurch steigt der mögliche Nutzen, aber auch der Bedarf an Berechtigungsgrenzen, Freigaben und Überwachung.

Darf ein Agent selbstständig Änderungen durchführen?

Das hängt von der Auswirkung ab. Gering riskante, reversible Schritte können innerhalb enger Regeln automatisiert werden. Externe Kommunikation, administrative Änderungen, finanzielle Vorgänge oder schwer rückgängig zu machende Aktionen sollten explizite menschliche Freigaben und zusätzliche technische Kontrollen erhalten.

Wie schützt man Agenten vor Prompt Injection?

Es gibt keine einzelne Schutzmaßnahme. Wichtig sind die Trennung von Systemregeln und nicht vertrauenswürdigen Inhalten, minimale Werkzeugrechte, Parameterprüfung, begrenzte Aktionsräume, Freigaben, Monitoring und adversariale Tests. Besonders Daten aus Webseiten, E-Mails und Wissensquellen müssen als potenziell manipuliert behandelt werden.

Wie startet ein Unternehmen sinnvoll?

Geeignet ist ein eng umrissener Assistent mit wenigen, zunächst lesenden Werkzeugen und klar messbarem Ergebnis. Nach Tests mit realen Fällen können Funktionen schrittweise erweitert werden. Jeder zusätzliche Datenzugriff und jede neue Aktion wird dabei separat bewertet und freigegeben.