Threat Modeling
Daten, Modelle, Schnittstellen, Agentenwerkzeuge und Vertrauensgrenzen systematisch erfassen.
AOIT AI Solutions · Neue Angriffsflächen beherrschen
Produktive KI-Anwendungen verbinden Modelle mit Daten, Benutzeroberflächen, Werkzeugen und nachgelagerten Systemen. Wir prüfen die gesamte Anwendungskette: Eingaben, Retrieval, Systemprompts, Ausgaben, Agentenaktionen, Lieferkette und Monitoring. Adversariale Tests zeigen, wie sich die Lösung unter gezielten Manipulationsversuchen verhält.

Ihr Ergebnis
Daten, Modelle, Schnittstellen, Agentenwerkzeuge und Vertrauensgrenzen systematisch erfassen.
Direkte und indirekte Manipulationsversuche erkennen, begrenzen und sicher behandeln.
Modellausgaben validieren und Aktionen vor Ausführung gegen Richtlinien und Berechtigungen prüfen.
Missbrauchsfälle, Datenabfluss, Jailbreaks und Fehlverhalten reproduzierbar testen und dokumentieren.
AOIT Vorgehensmodell
Wir kombinieren Prozessverständnis, IT-Architektur, Sicherheit und Betrieb. Ein klar abgegrenzter Pilot schafft belastbare Erkenntnisse, bevor eine Lösung skaliert wird.
Angriffsfläche
Ein Chatfenster ist häufig nur die sichtbare Spitze der Anwendung. Dahinter liegen Systemprompts, Dokumentenspeicher, Vektordatenbanken, APIs, Identitäten und Werkzeuge. Genau an diesen Übergängen entstehen Risiken, die klassische Schwachstellenscans allein nicht abbilden.
Wir prüfen manipulierte Benutzereingaben ebenso wie versteckte Anweisungen in Webseiten, E-Mails oder abgerufenen Dokumenten. Ziel ist festzustellen, ob die Anwendung Schutzregeln umgeht, vertrauliche Kontexte offenlegt oder unerlaubte Aktionen vorbereitet.
Tests betrachten vergiftete Wissensinhalte, unzureichende Mandantentrennung, veraltete Indizes und fehlerhafte Berechtigungsfilter. Antworten müssen auf freigegebenen Quellen beruhen, ohne Informationen anderer Rollen oder Bereiche preiszugeben.
Modellausgaben dürfen nicht ungeprüft als HTML, SQL, Skript oder Werkzeugbefehl ausgeführt werden. Bei Agenten untersuchen wir Berechtigungen, Aktionsgrenzen, Freigaben, Laufzeit- und Kostenlimits sowie mögliche Ketten unerwünschter Aktionen.
Prüfmethodik
Vor dem Test werden Zweck, Architektur, Datenklassen und zulässige Aktionen dokumentiert. Daraus entsteht ein anwendungsbezogener Prüfplan statt einer beliebigen Sammlung von Jailbreak-Prompts.
Wir leiten realistische Missbrauchsszenarien aus Rollen, Datenflüssen und Geschäftsprozessen ab. Für jeden Test wird festgelegt, welches Verhalten sicher ist, wann eine Schutzmaßnahme versagt und welche Nachweise für eine Wiederholung benötigt werden.
Ergebnisse werden nach Eintrittswahrscheinlichkeit, möglicher Datenexposition, Reichweite von Werkzeugaktionen und betrieblichen Folgen bewertet. Ein reproduzierbarer Befund enthält Testweg, Beleg, Auswirkung und konkrete Handlungsempfehlung.
Nach der Behebung prüfen wir, ob die Schutzmaßnahme tatsächlich greift und legitime Nutzung weiterhin funktioniert. Kritische Testfälle können anschließend als Regressionstests in den Freigabeprozess neuer Modelle, Prompts oder Datenquellen übernommen werden.
Sicherer Betrieb
Modelle, Prompts, Wissensquellen und Integrationen ändern sich laufend. Deshalb verbinden wir Prävention mit Protokollierung, Erkennung und einem abgestimmten Reaktionsweg für den produktiven Betrieb.
Dazu gehören minimale Berechtigungen, getrennte System- und Nutzdaten, Ein- und Ausgabefilter, Inhaltsvalidierung, sichere Geheimnisverwaltung, Netzwerkgrenzen sowie menschliche Freigaben für folgenreiche Aktionen.
Auffällige Prompts, wiederholte Schutzverletzungen, ungewöhnliche Werkzeugaufrufe und sprunghafte Kosten werden nachvollziehbar protokolliert. Für relevante Ereignisse definieren wir Alarmierung, Eingrenzung, Beweissicherung und Wiederanlauf.
Auch Modelle, Bibliotheken, Erweiterungen und externe APIs gehören zum Schutzumfang. Versionskontrolle, Herkunftsnachweise, Limits und Ausweichmodelle reduzieren Risiken durch manipulierte Abhängigkeiten oder unkontrollierten Ressourcenverbrauch.
Häufige Fragen
Die Antworten ordnen die wichtigsten technischen und organisatorischen Fragen ein. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach Anwendung, Daten und Betriebsmodell.
Ein klassischer Penetrationstest untersucht vor allem technische Schwachstellen in Systemen, Netzwerken und Anwendungen. KI-Red-Teaming ergänzt diese Sicht um modell- und anwendungsspezifische Angriffe wie Prompt Injection, Datenpreisgabe, unsichere Ausgaben, RAG-Manipulation und den Missbrauch angebundener Werkzeuge.
Sinnvoll sind Tests vor der Produktivsetzung, nach wesentlichen Änderungen an Modell, Systemprompt, Datenquellen oder Werkzeugen sowie regelmäßig im laufenden Betrieb. Je größer Datenzugriff und Handlungsspielraum einer Anwendung sind, desto wichtiger sind wiederholbare Regressionstests.
Nein. Red Teaming liefert eine belastbare Momentaufnahme, deckt reproduzierbare Schwachstellen auf und verbessert Schutzmaßnahmen. Es ersetzt weder kontinuierliches Monitoring noch sichere Architektur, Berechtigungsmanagement und geregelte Reaktion auf neue Angriffsmethoden.
AOIT dokumentiert Prüfbereich, Testfälle, reproduzierbare Befunde, Geschäftsauswirkungen und priorisierte Maßnahmen. Nach der Behebung kann ein Retest erfolgen; geeignete Fälle werden als wiederkehrende Sicherheits- und Freigabetests weiterverwendet.