AOIT AI Solutions · Neue Angriffsflächen beherrschen

KI-Sicherheit endet nicht beim Schutz des Modells

Produktive KI-Anwendungen verbinden Modelle mit Daten, Benutzeroberflächen, Werkzeugen und nachgelagerten Systemen. Wir prüfen die gesamte Anwendungskette: Eingaben, Retrieval, Systemprompts, Ausgaben, Agentenaktionen, Lieferkette und Monitoring. Adversariale Tests zeigen, wie sich die Lösung unter gezielten Manipulationsversuchen verhält.

Sicherheitstest einer KI-Anwendung gegen Prompt Injection, Datenabfluss und Werkzeugmissbrauch

Ihr Ergebnis

Eine belastbarere KI-Anwendung, deren Risiken sichtbar, getestet und im Betrieb überwachbar sind.

01

Threat Modeling

Daten, Modelle, Schnittstellen, Agentenwerkzeuge und Vertrauensgrenzen systematisch erfassen.

02

Prompt-Injection-Schutz

Direkte und indirekte Manipulationsversuche erkennen, begrenzen und sicher behandeln.

03

Output & Tool Safety

Modellausgaben validieren und Aktionen vor Ausführung gegen Richtlinien und Berechtigungen prüfen.

04

Red Teaming

Missbrauchsfälle, Datenabfluss, Jailbreaks und Fehlverhalten reproduzierbar testen und dokumentieren.

AOIT Vorgehensmodell

Kontrolliert vom Anwendungsfall in den Betrieb.

Wir kombinieren Prozessverständnis, IT-Architektur, Sicherheit und Betrieb. Ein klar abgegrenzter Pilot schafft belastbare Erkenntnisse, bevor eine Lösung skaliert wird.

  1. 01Angriffsfläche modellieren
  2. 02Schutzmaßnahmen implementieren
  3. 03Adversarial Testing durchführen
  4. 04Erkennung und Reaktion betreiben

Angriffsfläche

Das gesamte KI-System testen – nicht nur das Sprachmodell.

Ein Chatfenster ist häufig nur die sichtbare Spitze der Anwendung. Dahinter liegen Systemprompts, Dokumentenspeicher, Vektordatenbanken, APIs, Identitäten und Werkzeuge. Genau an diesen Übergängen entstehen Risiken, die klassische Schwachstellenscans allein nicht abbilden.

Direkte und indirekte Prompt Injection

Wir prüfen manipulierte Benutzereingaben ebenso wie versteckte Anweisungen in Webseiten, E-Mails oder abgerufenen Dokumenten. Ziel ist festzustellen, ob die Anwendung Schutzregeln umgeht, vertrauliche Kontexte offenlegt oder unerlaubte Aktionen vorbereitet.

RAG, Vektoren und Datenquellen

Tests betrachten vergiftete Wissensinhalte, unzureichende Mandantentrennung, veraltete Indizes und fehlerhafte Berechtigungsfilter. Antworten müssen auf freigegebenen Quellen beruhen, ohne Informationen anderer Rollen oder Bereiche preiszugeben.

Ausgaben, Agenten und Werkzeuge

Modellausgaben dürfen nicht ungeprüft als HTML, SQL, Skript oder Werkzeugbefehl ausgeführt werden. Bei Agenten untersuchen wir Berechtigungen, Aktionsgrenzen, Freigaben, Laufzeit- und Kostenlimits sowie mögliche Ketten unerwünschter Aktionen.

Prüfmethodik

Reproduzierbare Tests mit klarer Priorisierung.

Vor dem Test werden Zweck, Architektur, Datenklassen und zulässige Aktionen dokumentiert. Daraus entsteht ein anwendungsbezogener Prüfplan statt einer beliebigen Sammlung von Jailbreak-Prompts.

Szenarien und Erfolgskriterien

Wir leiten realistische Missbrauchsszenarien aus Rollen, Datenflüssen und Geschäftsprozessen ab. Für jeden Test wird festgelegt, welches Verhalten sicher ist, wann eine Schutzmaßnahme versagt und welche Nachweise für eine Wiederholung benötigt werden.

Befunde mit Geschäftsauswirkung

Ergebnisse werden nach Eintrittswahrscheinlichkeit, möglicher Datenexposition, Reichweite von Werkzeugaktionen und betrieblichen Folgen bewertet. Ein reproduzierbarer Befund enthält Testweg, Beleg, Auswirkung und konkrete Handlungsempfehlung.

Retest und Regression

Nach der Behebung prüfen wir, ob die Schutzmaßnahme tatsächlich greift und legitime Nutzung weiterhin funktioniert. Kritische Testfälle können anschließend als Regressionstests in den Freigabeprozess neuer Modelle, Prompts oder Datenquellen übernommen werden.

Sicherer Betrieb

Schutzmaßnahmen müssen auch nach dem Go-live wirken.

Modelle, Prompts, Wissensquellen und Integrationen ändern sich laufend. Deshalb verbinden wir Prävention mit Protokollierung, Erkennung und einem abgestimmten Reaktionsweg für den produktiven Betrieb.

Technische Leitplanken

Dazu gehören minimale Berechtigungen, getrennte System- und Nutzdaten, Ein- und Ausgabefilter, Inhaltsvalidierung, sichere Geheimnisverwaltung, Netzwerkgrenzen sowie menschliche Freigaben für folgenreiche Aktionen.

Monitoring und Incident Response

Auffällige Prompts, wiederholte Schutzverletzungen, ungewöhnliche Werkzeugaufrufe und sprunghafte Kosten werden nachvollziehbar protokolliert. Für relevante Ereignisse definieren wir Alarmierung, Eingrenzung, Beweissicherung und Wiederanlauf.

Lieferkette und Ressourcen

Auch Modelle, Bibliotheken, Erweiterungen und externe APIs gehören zum Schutzumfang. Versionskontrolle, Herkunftsnachweise, Limits und Ausweichmodelle reduzieren Risiken durch manipulierte Abhängigkeiten oder unkontrollierten Ressourcenverbrauch.

Häufige Fragen

Was Unternehmen vor der Umsetzung wissen sollten.

Die Antworten ordnen die wichtigsten technischen und organisatorischen Fragen ein. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach Anwendung, Daten und Betriebsmodell.

Was unterscheidet KI-Red-Teaming von einem klassischen Penetrationstest?

Ein klassischer Penetrationstest untersucht vor allem technische Schwachstellen in Systemen, Netzwerken und Anwendungen. KI-Red-Teaming ergänzt diese Sicht um modell- und anwendungsspezifische Angriffe wie Prompt Injection, Datenpreisgabe, unsichere Ausgaben, RAG-Manipulation und den Missbrauch angebundener Werkzeuge.

Wann sollte eine KI-Anwendung getestet werden?

Sinnvoll sind Tests vor der Produktivsetzung, nach wesentlichen Änderungen an Modell, Systemprompt, Datenquellen oder Werkzeugen sowie regelmäßig im laufenden Betrieb. Je größer Datenzugriff und Handlungsspielraum einer Anwendung sind, desto wichtiger sind wiederholbare Regressionstests.

Kann Red Teaming beweisen, dass ein KI-System vollständig sicher ist?

Nein. Red Teaming liefert eine belastbare Momentaufnahme, deckt reproduzierbare Schwachstellen auf und verbessert Schutzmaßnahmen. Es ersetzt weder kontinuierliches Monitoring noch sichere Architektur, Berechtigungsmanagement und geregelte Reaktion auf neue Angriffsmethoden.

Welche Ergebnisse erhält ein Unternehmen?

AOIT dokumentiert Prüfbereich, Testfälle, reproduzierbare Befunde, Geschäftsauswirkungen und priorisierte Maßnahmen. Nach der Behebung kann ein Retest erfolgen; geeignete Fälle werden als wiederkehrende Sicherheits- und Freigabetests weiterverwendet.