AOIT Solutions · Backup & Disaster Recovery

Ein Backup zählt erst, wenn die Wiederherstellung gelingt

Wir verbinden Datensicherung, Cyber Recovery und Wiederanlaufplanung zu einem belastbaren Gesamtkonzept. Geschützte Sicherungsziele, definierte RPO- und RTO-Werte, regelmäßige Restore-Tests und dokumentierte Abhängigkeiten sorgen dafür, dass im Störungsfall nicht nur Daten vorhanden sind, sondern der Geschäftsbetrieb kontrolliert zurückkehren kann.

Visualisierung zum Thema Backup & Disaster Recovery von AOIT
Business ContinuitySichern. Prüfen. Wiederanlaufen.Backup · Offsite · Restore · Disaster Recovery

Unsere Leistungen

Pragmatisch geplant.
Verlässlich betrieben.

Praxisnahes Motiv zu Backup & Disaster Recovery von AOIT
Recovery by DesignWiederherstellung planbar machenRPO · RTO · Restore-Tests · Notfallablauf
013-2-1-1-0-orientierte Sicherungsarchitekturen und unveränderbare Kopien
02RPO, RTO, Aufbewahrung und Wiederanlaufprioritäten nach Geschäftsbedarf
03Überwachtes Backup, automatisierte Prüfungen und dokumentierte Restore-Tests
04Cyber-Recovery-Zone, Notfallhandbuch und koordinierter Wiederanlauf

Business Continuity & Cyber Recovery

Vom Sicherungsjob zum nachweisbar funktionierenden Wiederanlauf.

Eine erfolgreiche Backup-Meldung belegt noch nicht, dass Anwendungen, Datenbanken und Abhängigkeiten im Ernstfall rechtzeitig zurückkehren. AOIT plant deshalb den gesamten Recovery-Weg: von der geschützten Kopie über messbare Wiederherstellungsziele bis zur isolierten Prüfung und koordinierten Rückkehr in den Geschäftsbetrieb.

Wiederherstellbarkeit

Backups werden nicht nur erstellt, sondern automatisiert geprüft und in realen Restore-Tests nachgewiesen.

Unabhängigkeit

Getrennte Identitäten, Sicherheitszonen und unveränderbare Kopien schützen die Rückfallebene vor dem Produktivnetz.

Priorisierung

Geschäftskritische Dienste, Daten und Abhängigkeiten erhalten messbare RPO- und RTO-Ziele.

Handlungsfähigkeit

Notfallhandbuch, Rollen und vorbereitete Recovery-Wege verkürzen Entscheidungen im Ernstfall.

Backup-Architektur

3-2-1-1-0 als Orientierung für mehrere unabhängige Rückfallebenen.

Die passende Architektur richtet sich nach Schutzbedarf, Datenmenge und Wiederanlaufziel. Die Leitlinie hilft dabei, gemeinsame Fehlerbereiche zu vermeiden und die Sicherung regelmäßig auf nutzbare Wiederherstellungspunkte zu prüfen.

3Datenkopien2Speicherarten1Kopie außer Haus1unveränderbar oder offline0ungeprüfte Fehler
Mehrstufige Backup-Architektur mit getrenntem, unveränderbarem Sicherungsspeicher
Immutable Backup VaultDie Rückfallebene bleibt vom Produktivsystem getrenntLokale Sicherung · Offsite-Kopie · unveränderbare Aufbewahrung

Technische Schutzmaßnahmen

Die Sicherung selbst wird wie ein kritisches Produktionssystem geschützt.

Angreifer und Fehlkonfigurationen erreichen häufig auch verbundene Backup-Ziele. Deshalb betrachten wir Speicher, Identitäten, Management, Netzpfade, Schlüssel und Alarmierung als eigenständige Sicherheitsdomäne.

Anwendungskonsistente Sicherung

Datenbanken, Verzeichnisdienste, virtuelle Systeme und Fachanwendungen werden so gesichert, dass zusammengehörige Datenstände kontrolliert wiederhergestellt werden können.

Getrennte Administration

Backup-Konten, Schlüssel und Managementzugänge werden von produktiven Identitäten getrennt und mit MFA sowie minimalen Rechten geschützt.

Immutable & Offline

Definierte Sicherungsstände lassen sich während ihrer Schutzfrist nicht verändern oder löschen; besonders kritische Kopien können zusätzlich offline gehalten werden.

Verschlüsselung

Daten werden auf Übertragungswegen und in den Sicherungszielen geschützt. Schlüsselverwaltung und Zugriffspfade werden separat betrachtet.

Monitoring & Alarmierung

Fehlgeschlagene Jobs, ungewöhnliche Datenmengen, fehlende Wiederherstellungspunkte und Kapazitätsrisiken werden zentral überwacht und eskaliert.

Aufbewahrung & Historie

Kurz-, mittel- und langfristige Generationen schützen auch vor spät erkannten Fehlern, Manipulationen oder schleichender Datenkorruption.

RPO, RTO & Kritikalität

Wiederanlaufziele werden aus dem Geschäftsbetrieb abgeleitet.

Prioritäten entstehen aus den Geschäftsprozessen und ihren technischen Abhängigkeiten. Deshalb betrachten wir Identitäten, Netzwerk, Datenbanken, Anwendungen und Schnittstellen gemeinsam und übersetzen die betrieblichen Anforderungen in realistische Wiederanlaufziele.

RPO
Wie viele Daten dürfen zwischen der letzten nutzbaren Sicherung und dem Ausfall höchstens fehlen?
RTO
Innerhalb welcher Zeit muss ein Dienst wieder nutzbar sein?
Ausfallgrenze
Ab wann entstehen für den Geschäftsbetrieb nicht mehr vertretbare Auswirkungen?
Reihenfolge
Welche Basisdienste und Anwendungen müssen zuerst wieder bereitstehen?

Restore-Tests

Ein Backup ist erst nach einer erfolgreichen Wiederherstellung belastbar.

Wir prüfen je nach Schutzbedarf einzelne Dateien, Datenbanken, virtuelle Maschinen oder vollständige Anwendungsverbünde. Dauer, Datenstand und Funktion werden dokumentiert, damit aus einer technischen Sicherung eine nachweisbare Recovery-Fähigkeit wird.

Koordinierter Restore-Test für Server, Datenbanken und Geschäftsanwendungen
Restore OrchestrationWiederherstellung wird regelmäßig erprobtIntegrität · Startfähigkeit · Anwendungstest · Dokumentation
  1. 01
    Sicherung verifizierenIntegrität, Lesbarkeit, Verschlüsselung und vorhandene Wiederherstellungspunkte werden automatisiert kontrolliert.
  2. 02
    Isoliert wiederherstellenAusgewählte Dateien, Systeme oder Anwendungen werden in einer getrennten Test- beziehungsweise Recovery-Zone gestartet.
  3. 03
    Funktion prüfenAnmeldung, Datenbank, Schnittstellen und fachliche Kernfunktionen werden gemeinsam mit den Verantwortlichen validiert.
  4. 04
    Ergebnis dokumentierenDauer, Datenstand, Abweichungen und notwendige Verbesserungen fließen in Notfallhandbuch und Maßnahmenplan ein.

Typische Ausfallszenarien

Ein Konzept für technische Fehler, Cyberangriffe und Standortausfälle.

Hardware- oder Plattformausfall

Einzelne Systeme, virtuelle Maschinen oder komplette Plattformen werden auf vorhandener oder alternativer Infrastruktur zurückgebracht.

Fehlbedienung und Datenverlust

Dateien, Datenbanken oder Anwendungselemente werden gezielt auf einen verlässlichen Zeitpunkt zurückgesetzt.

Ransomware und Identitätskompromittierung

Sicherungen werden aus einer getrennten Vertrauensdomäne in einer sauberen Recovery-Zone geprüft und priorisiert zurückgespielt.

Standortausfall

Kritische Dienste wechseln anhand vorbereiteter Abläufe auf ein zweites Rechenzentrum, eine Cloud-Plattform oder Ersatzsysteme.

SaaS- und Cloud-Datenverlust

Zusätzliche Sicherungen schützen Daten und Konfigurationen dort, wo Aufbewahrung oder Versionierung des Anbieters nicht ausreichen.

Schleichende Beschädigung

Mehrere Generationen und nachvollziehbare Restore-Punkte ermöglichen die Rückkehr vor den Beginn einer unbemerkten Veränderung.

Isolierte Cyber-Recovery-Zone zur Prüfung sauberer Systeme nach einem Ransomware-Angriff
Cyber Recovery Clean RoomSauber zurückkehren, ohne den Angriff mitzunehmenIsolation · Analyse · Validierung · kontrollierte Freigabe

Managed Backup Lifecycle

Planen, betreiben, testen und kontinuierlich verbessern.

01

Analysieren

Systeme, Datenmengen, Verantwortliche, Abhängigkeiten und heutige Sicherungswege vollständig erfassen.

02

Priorisieren

Geschäftsauswirkungen bewerten und je Dienst RPO, RTO, Aufbewahrung sowie Wiederanlaufreihenfolge festlegen.

03

Architektur bauen

Lokale, externe und unveränderbare Sicherungsziele mit getrennten Zugängen und kontrollierten Datenwegen umsetzen.

04

Betrieb etablieren

Jobs, Kapazität, Fehler, Sicherheitsereignisse und Serviceziele kontinuierlich überwachen und dokumentieren.

05

Wiederherstellung testen

Datei-, Anwendungs- und System-Restores regelmäßig durchführen und gegen die vereinbarten Ziele bewerten.

06

Verbessern

Änderungen an Anwendungen, Infrastruktur und Risiken laufend in Sicherungskonzept und Notfallhandbuch übernehmen.

Lassen Sie uns klären, welche Bausteine für Ihre Umgebung sinnvoll sind.

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